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Botanisch ebenfalls nichts mit Einhorn:
Aletris farinosa auch: Helonias Familie: N.O. Haemodoraceae
Vorkommen: Nordamerika am Rand sumpfigen oder nassen sandigen Wäldern, von Florida nordwärts, besonders an der
Seeküste. Aletris farinosa ist ausdauernd, wird 30 -100 cm hoch, blüht Mai bis August.
.Die frische Wurzel wirkt in hohen Dosen etwas narkotisierend mit
Brechreiz und abführend; getrocknet verliert sie diese Wirkungen. In kleineren Dosen führt sie zu Krämpfen im Unterleib, und ein Empfinden der Betäubung und zu Schwindelgefühlen. Getrocknet hat sie einen guten
bitteren Geschmack. In der Homöopathie werden Tinktur und Absud eine Wirksamkeit gegen Blähungen, Krämpfe, Anfälle, Magenverstimmungen, Verdauungsstörungen und Phosphatmangel im Urin zugeschrieben. Besonders
geschätzt ist die stärkende Wirkung auf die weiblichen Fortpflanzungsorgane, bei Neigung zu Fehlgeburten und als ein allgemeines Stärkungsmittel. Üblich ist ein alkoholischer Auszug aus der Wurzel mit hohen Anteilen
von Bitterstoffen (noch unbekannter Art), Farbstoffen, Harzen und etwas Stärke.
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