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Die starken Gravitationskräfte und die Strahlung der Sonne beim nahen Vorbeiflug
sollen die Ursache für die Zerstörung der Kometen, der kosmischen “schmutzigen Scheebälle”, sein. Aus den Kometentrümmern könnten sich Meteorströme gebildet haben, denn tatsächlich kreisen viele
Meteoriten auf der Bahn verschwundener Kometen. Durchdringt die Erde auf ihrer Bahn eine kreuzende Meteoritenwolke, stürzen einzelne bis hunderte von Partikeln pro Stunde in die Erdatmosphäre. Erfaßt man die
Leuchtspuren der in der Erdatmosphäre verglühenden Meteorite und verlängert diese, so schneiden sich diese für einen bestimmten Meteorstrom an einem Himmelspunkt (Radiant) in einem bestimmten Sternbild, nach dem der
Strom auch benannt wird. Im Laufe der Sonnenumrundungen verteilen sich die einzelnen Partikel entlang der Bahn. Deshalb bringt ein Meteorstrom über eine längere Zeit Meteoriten an den Himmel, mit einem mehr oder
weniger stark ausgeprägten Maximum zu bestimmten Tagen. Ist die Meteoritenwolke noch sehr kompakt und die Partikel noch ungleichmäßig über die Bahn verteilt, kann es Jahre dauern, bis die Erde die Meteoritenbahn so
kreuzt, daß zahlreiche Meteoriten zu sehen sind.
Nach dem Sternbild Monocerus (Einhorn) sind zwei Meteoritenströme benannt:
Alpha Monocerotids oder November Monocerotids
und December Monocerotids
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