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1988 fand der Münchner Astronom Felix Schmeidler, daß es sich bei bestimmten, mit
bloßem Auge kaum mehr erkennbaren Punkten auf dem berühmten Bild mit dem verwundetem Wisent im “Schacht” der Höhle von Lascaux um die Sterne Deneb im Schwan (am Kopf des Wisents), Delta Cygni (beim
Mensch), Wega in der Leier (am Vogel-Stab), Atair im Adler (am Hinterteil des Wisents) und Gamma Aquilae (knapp darunter) handeln könne. Sie entsprächen allerdings dem Bild des Himmels 17000 Jahre vor Chr. und
zeigen die Bestimmung der Himmelsrichtung Norden, einer wichtigen Aufgabe nomadisierender Jägervölker. Die Blickrichtung des Menschen und des Speers zeigen 45° über dem Horizont, der Höhe des Himmelspols auf der
geographischen Breite von Lascaux. Forschung, Wissenschaft, Technik, Süddeutsche Zeitung, 13.5.1988
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