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Nach Kuchimeisters Chronik soll 1245 der äbtische Dienstmann, der Erbauer der Feste Iberg,
mit seinem Sohn bei der Erstürmung durch Kraft von Toggenburg gefangen genommen worden sein, konnte aber aus der Feste Uznaberg wieder entweichen. Urkundlich erwähnt sind 1228 ein Ritter Heinricus de
Iberch, 1260 ein st. gallischer Dienstmann H. de Iberc, 1299 ein H. de Iberg (derselbe?), zwischen 1288 und 1291 ein C. de Iberch, später ein Heinricus und Ulrich von Iberg. Von 1283 gibt es eine st.
gallische Urkunde mit einem Siegel eines H. de Yberk, das jedoch keine Einhörner, sondern Gerät, Instrument oder Vogelkäfig enthält. Erst im Wappenbuch des Aegidius Tschudi um 1550 und auf der
Ämterscheibe von 1581, einer prächtigen Wappenscheibe, sind die abgewandten blauen Einhornrümpfe auf gelben Grund als Wappen der Herren von TIberg im Toggenburg zu finden. Es gibt keinen Nachweis, daß
es einen Zusammenhang mit dem Geschlecht derer von Iberg mit Stammsitz in Inwil, Kanton Luzern gibt,die in Diensten der Kiburger und Habsburger standen und ebenfalls Siegel und Wappen mit Einhörnern
führten, wie auch die Herren von Hünaberg (zwei abgewandte weiße Einhornrümpfe auf blauem Grund).
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