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1901 gründete Jacques Corre in der Umgebung von Paris eine Automobilmanufaktur, deren Name wenige Jahre
später auf Corre-La Licorne erweitert wurde. Unter anderem sorgten sportliche Erfolge für guten Absatz, sodass 1924 in Courbevoie ein neues Werk errichtet werden konnte.
Vor dem Zweiten Weltkrieg wurden aus
Rationalisierungsgründen vermehrt Citroën-Komponenten verwendet (ausser Motoren beispielsweise ganze Rohkarosserien der Traction-Modelle). Der 1939 neu ins Programm aufgenommene Kleinwagentyp 6/8 CV mit
Licorne-eigenem Karosseriedesign und Motor wurde dann während des Krieges in speziellem Auftrag auch mit einem Elektroantrieb System Mildé-Krieger ausgerüstet.
Das Modell 8 CV ist nach dem Krieg unter der
Bezeichnung 164 LR abermals zum Leben erweckt worden, doch kam die Produktion nur äusserst mühsam in Gang. 1949 erschien La Licorne ein letztes Mal am Pariser Salon; daraufhin wurde die Fabrikation schweren Herzens
eingestellt. Die Werkhallen in Courbevoie übernahm der Nutzfahrzeughersteller Berliet.
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