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Ein international verständliches
Szenenprogramm, das pantomimisch mit Marionetten aufgeführt wird. Erdacht und kreiert, inszeniert und gespielt von Marlene Gmelin und Detlef Schmelz.
Inhalt: Wir zeigen voneinander
unabhängige Szenen, die von Alltäglichem, Märchenhaftem oder von Träumen handeln und von meist klassischer Musik untermalt sind. Zu Beginn einer "Geschichte ohne Worte" wird, wenn notwendig,
eine kurze einführende "Geschichte mit Worten" erzählt, dann beginnt die pantomimisch gespielte Szene.
Die Mittelbadische Presse schreibt:
Eine Stunde voller Poesie und zauberhafter Anmut. “Achern (gat). Es
war eine Stunde voller Poesie und erheiternder bis besinnlicher Spielszenen, die das Marionettentheater „Pendel" ...im Acherner Stat(t)theater mit seinen Figuren spielte, und Kinder wie Erwachsene
hatten ihre Freude daran.
Detlef Schmelz kündigte die Szenen an - und dann spielten die beiden Marionettenspieler mit ihrem Clown Paulchen, dem kleinen Feuerteufel, dem Halbdrachen, dem Raben Hans
Huckebein oder mit dem Einhorn und anderen Figuren ihre „Geschichten ohne Worte". Sparsam und doch in den feinen Bewegungen ungeheuer genau führten Marlene Gmelin und Detlef Schmelz ihre
Marionetten, so daß die Kinder auch ohne Worte schnell entdeckten und mitbekamen, was auf der Puppenbühne geschah. So zum Beispiel, als Clown Paulchen seinen wunderschönen Lastwagen streichelte, ihn mit
dem fachmännischen Blick eines Buben begutachtete und schließlich peinlichst genau die Fahrbahn vom Hindernis befreite, das ihm die freie Fahrt nahm. Am Lachen der Zuschauer in der zweiten Szene
erkannte man,daß sich so mancher kleine Zornigel im frechen Punker auf der Bühne wiedererkannte, der, als es ihm nicht gelang, den schönen Schmetterling zu fangen, einfach hinging und in Wut die Blume,
auf welcher der Schmetterling gesessen hatte, herausrupfte und zertrat. Auch die kleine Hexe beeindruckte, die doch so gerne zur Walpurgisnacht wollte und es endlich schaffte, indem sie sich mit den
typischen Hexenzutaten einen Trank braute, der ihr schließlich das Fliegen ermöglichte, um auf den begehrten Blocksberg zu gelangen. "Paulchen und Pauline" war auch eine Szene so ganz nach
dem Geschmack der Kinder, als diese beiden miteinander zippelten und sich wieder vertrugen, miteinander Versteck spielten und Schabernack auf der Parkbank trieben, mit dem Ergebnis, daß diese umfiel und
die beiden sich aus dem Staub machten. Hans Huckebein, der Rabe von Wilhelm Busch, der am Ende seiner alkoholischen Unmäßigkeit nur noch torkelte und sich schließlich einfach platt hinlegte, war mehr
eine Szene für Erwachsene, wobei auch die Kinder ihre Freude an der feingliedrigen Figur und ihren Bewegungen hatten. Mehrfach in die Märchenwelt reichten die Szenen des Marionettentheaters
"Pendel" und mit dem kleinen Halbdrachen auf seiner wogenden Fahrt auf See hatten auch Fantasiewesen ihren Auftritt.Verschiedene Szenen waren mit klassischer und anderer Musik untermalt, die
das Geschehen abrundete oder wie beim Auftritt der Flötennasen, zweier wunderschöner Fantasiefiguren, die Sprache der Szene darstellte.”
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