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Aristoteles einhörnig war.
Um 900 berichtet Jâbir b. Haiyân erstmals, daß das Shâdhahvâr ein
einzelnes Horn mit 42 hohlen Zweigen hat, die eine Art äolische Flöte bilden, in der der Wind fröhliche und traurige Töne hervorbringt. Nach al-Damîrî sind es 72 Verästelungen und nach al-Mustawfî ist es ein wilder
Fleischfresser, der seine Beute unter den Tieren auswählt, die sich um es versammeln. Diesen teuflischen Zug des Shâdhahvâr hat er wahrscheinlich vom Sîrânis übernommen, welches 12 Öffnungen in seiner Schnauze hat,
die einen flötengleichen Laut hervorbringen, wenn es Atem holt. Auch bei diesem Tier versammeln sich die Tiere um das Monster, um seinen Lauten zuzuhören, bevor sie gefangen und verspeist werden. Es geschieht oft,
daß bei Tierlegenden kuriose Merkmale von einem fabulösen Tier auf ein anderes übertragen werden.
Es wird antilopenartig dargestellt, aber einmal mit einem riesigen gebogenen Horn mit hohlen Zweigen und
Löchern, und einmal als phantastisches löwenartiges Tier, vermutlich vom chinesischen hsieh-chai abgeleitet.
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