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Halten es al-Jawharî, Ibn Bukhtîshû und al-Damîrî für das Karkadann, spricht al-Tawhîdî als erster
vom Harish als einem anderen Tier: “Es ist ein besonderes kleines Tier von der Größe eines Zickleins oder Lamms und sehr ruhig, aber es hat einen so kräftigen Körper und eine so schnelle Bewegung, daß es einem
Jäger entkommt. In der Mitte des Kopfes hat es ein festes gerades Horn, mit welchem es alle Tiere stößt. Nichts kann es unterwerfen. Es ist notwendig, eine List zu gebrauchen, um es zu fassen, zum Beispiel seinen
Blick auf eine Jungfrau oder ein junges Mädchen zu lenken. Wenn es sie erblickt, springt es in ihre Arme als ob es beabsichtigen würde, ihre Milch zu säugen, was ein natürliches Zeichen seiner angeborenen Neigung
ist. Wenn es in ihre Arme springt, saugt es, obwohl keine Milch in ihr ist, mit so einem Vergnügen an ihrer Brust, daß es mit Trunkenheit überwältigt ist, als hätte es Wein getrunken. Während es in diesem Zustand
ist, kommen die Jäger und binden es mit einem Strick fest. Wegen dieses Kunstgriffes bleibt es dabei bewegungslos.” Im Manâfi’ ist es ein schönes Mädchen aus einem Bordell, welches das Tier mit seinen
Brüsten verführt. Sie säugt das Tier über eine Stunde und es fällt dann durch die Milch in den Schlaf.
Al-Qazwînî erzählt, daß es meist auf den Hinterfüßen läuft.
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