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Traumvogel
Wie ein riesiger Vogel gleitet die weiße Wolke über das strahlende Blau des Himmels. Seine Schwingen schlagen im
Rhythmus des Windes.
Wunderschön und majestätisch brennt sich dieses Bild in mein Herz.
Doch dann wird der Himmel dunkel. Böen verbiegen die Bäume und der wunderbare
Vogel zerfließt ins Nichts.
Die ersten Regentropfen fallen, bilden in nullkommanichts einen feinen Schleier.
Wunderschön und geheimnisvoll verschwindet die Welt dahinter.
Doch
genauso schnell verfliegt der Zauber und die Sonne kommt wieder hervor.
Große Wasserpfützen breiten sich aus und in ihnen spiegelt sich dieses unglaubliche Blau.
Noch nie war mir
der Himmel so nah. Naja, wenigstens nicht dieser Himmel. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.
Ich schaue hinauf, aber etwas fehlt mir in dieser vollkommenen Weite.
Wo bist Du, mein
weißer Traumvogel?
Gabriele Fleischhacker 22.3.2001
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