|
Schock
Ich habe Geburtstag und Jarod beschenkt
mich so reichlich, daß mein Herz noch immer wie verrückt vor Freude klopft, wenn ich nur daran denke.
Und plötzlich – aus der Traum. Es wird dunkel und ein Schmerz erfaßt mich, wühlt
in meinen Eingeweiden wie ein wütendes Tier.
Er zerrt an mir, verbreitet Angst und Schrecken, Kälte und Hass und läßt mich einfach nicht mehr los. Der Schmerz ist unmenschlich.
Doch dann
wird es hell, rot und warm, eine Melodie ertönt und eine Woge der Liebe erfaßt mich. Aber der Schmerz hört nicht auf, hämmert weiter auf mich ein.
Ich schreie und schreie, kämpfe dagegen
an, denn ich weiß, daß ich nicht aufgeben darf, um keinen Preis.
Violettes Glühen erfaßt mich, umkränzt von einem Gleißen in einem wunderbaren Blau. Erleichterung erfaßt mich. Oh Jarod,
wir haben es überstanden.
Gabriele Fleischhacker FFB, den 10.9.2006, 20 Uhr
|