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Nacht
Komisch der Himmel heute. Durchgehend grau wie ein Karton. Irgendwie zu hell. Als das Grau dann auch noch an einigen Stellen dunkler wird und sich zu Wolken
zusammenballt, als sogar zaghaft der hellblaue Himmel durchschaut da kann ich innerlich nur schreien: Zu grell, was soll das!
Wie war das schön heut’ Nacht, als mich der samtschwarze Himmel zudeckte wie
eine weiche Decke, als die Sterne nur sanft schimmerten durch den Dunst der Stadt.
Friede, Ruhe und Geborgenheit. Einfach wunderbar.
Ich sehne mich nach der Nacht, dieser dunklen Schwester, die mit ihrem schwarzen
Tuch alles zudeckt, alles ebnet. Die die Dimensionen wieder gerade rückt, mir meinen Platz zeigt.
Komm’ Schwester und laß’ uns tanzen, uns wiegen im Takt der
Sterne, nicht, als sei es unser letzter Tag, sondern unser erster.
Gabriele Fleischhacker 26.10.2001
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