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Himmel
Über mir spannt sich der perfekte Himmel - kristallklar - und ich öffne mich weit dieser Schönheit - staunend
- alles schaut so anders aus in diesem Glanz - verzaubert - nicht von dieser Welt.
Ich sehe Baumriesen meinen Weg säumen - ehrfurchtsgebietend – fühle die weichen Moospolster unter meinen
Füßen - blaugrün – spüre einen unirdischen Hauch auf meinen Wangen - samtweich – ich bin hingerissen!
Mein Blickfeld erweitert sich und ich sehe Wölkchen - unzählige - golden
bestrahlt von der aufgehenden Sonne - glänzend – einfach wunderbar anzuschauen – staunend – wie ein Kind.
Ich drehe mich um – neugierig – hinter mir ist der
Himmel voller Wolken – langgezogen – alle streben zum Licht – erwartungsvoll – ziehen graue Schleier hinter sich her.
Es wird immer heller – sonderbar
– aber matter und matter – glanzlos – die grauen Wolken breiten sich aus – fächerförmig – bis sie den Himmel fast ganz bedecken.
Übrig bleibt ein fader Himmel
– elend - riesige graue Flächen – öde – ab und zu ein heller Fleck dazwischen – unauffällig – vergiß‘ es einfach.
Gabriele Fleischhacker 20.11.2002
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