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Alles voll normal 2
Diese Ungewißheit. Wie ein Raubtier nagt es an meinen Eingeweiden, frißt mich auf.
Und ich kann nichts tun. Nur warten
und beten und hoffen. Leben. Ganz normal. Mit Füßen wie auf glühenden Kohlen.
So viele Fragen, so viel Ungewißheit - und keine Antworten, kein “es ist
geschafft!”.
Manchmal zittere ich vor Angst, was eventuell kommen kann, was eventuell geschieht, was eventuell passiert.
Dann ermahne ich mich, besinne ich mich, denke
an schöne Momente, an glückliche Momente.
Es kommt, wie es kommt, denk‘ positiv, es wird schon werden, alles wird gut.
Alles nur Sprüche, Redensarten. Aber sie
stimmen! Sie helfen!
“Mutter Gottes, hilf‘!”
Gabriele Fleischhacker 16.7.2002, 10.30 Uhr
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